de Kruta ham...

Bürgerservice

Kirche_Grokrut

 Glockenpräsentationsgebäude

Glocken sind Ausdruck der Freude bei Festen, aber auch Ausdruck der Trauer, bei Gefahren werden Glocken zum Signal. Glocken sind mehr als ein akustisches Zeichen, sie erinnern an Gott, sind Begleiter durchs Leben und rufen zur Besinnung.

Seit dem Jahre 1918 begleiteten uns diese vier Stahlglocken durchs kirchliche Leben. Über die Glocken sind weder im Gemeindearchiv noch in der Pfarrchronik weitere Aufzeichnungen zu finden.

Die Zwölferglocke ist 900 kg, die Elferglocke 390 kg, die Zehnerglocke 150 kg und die Sterbeglocke 40 kg schwer.

Am 5. April 2005 wurden unter großer Anteilnahme der Bevölkerung diese Glocken vom Kirchenturm herunter genommen und die Neuen aus Passau begrüßt.

 

 

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Das Museum und die Erdställe können

jedes dritte Wochenende ab 15:00 Uhr,

 sowie nach telefonischer Voranmeldung besichtigt werden.

Martin Bauer: 02556/5383

Erich Vodicka: 0664/1459999

Wenn Sie mehr über die geheimnisvollen Erdställe erfahren möchten dann besuchen sie die Internetseite Höhlenwelten!

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Broschüre und Literatur

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    Höhlenwelten cavae tóna  € 8,-           Erdstallanlage v. Edith Bednarik  € 15,-

.... erhalten Sie am Gemeindeamt!

 

Am höchsten Punkt unserer Gemeinde (235 m über Adria) steht die Wartbergwarte! Nach dem erklimmen des ca. 15 Meter hohen Turmes eröffnet sich Ihnen ein atemberaubender Blick über das Weinviertel in seiner ganzen Pracht! Im Westen der Blick auf die Ruinen Staatz und Falkenstein. Nach Süden auf die Großgemeinde Großkrut mit ihren Katastralgemeinden Althöflein und Ginzersdorf. Am Fuße der Warte stehen informative Schautafeln zum Thema Wein und über die Geschichte des Weinbau's in Großkrut. Genießen Sie den herrlichen Ausblick auf die unzähligen Weingärten am Fuße der Warte. Schlendern Sie auf markierten Rundwanderwegen durch die Rieden!

Die Wartbergwarte ist vom Ortszentrum ca 5,5 Kilometer entfernt und über den romantischen Kellerberg Großkrut wunderbar zu erreichen!

Der Kellerberg Großkrut ist ein einzigartiges Kleinod im Weinviertel! Besuchen Sie dieses "Dorf ohne Rauchfang" und tauchen Sie ein in vergangene Zeiten. Lassen Sie ihre Seele baumeln und die Gedanken schweifen und wenn Sie Glück haben, und es ist ein Kellerbesitzer vor Ort, kann es passieren, dass Sie spontan zu einem Schlückchen Wein eingeladen werden.

Der Kellerberg ist aber mehr als nur schön anzusehen! Jedes Jahr Ende August findet das traditionelle und sehr gut besuchte Kellerbergfest statt! Regionale Schmankerl und natürlich alle Weine aus der Großgemeinde gilt es hier zu verkosten!

Im Sommer laden die Familie Weingartshofer und Schlifelner regelmäßig zum Heurigen im Urigen Ambiente des Kellerberges ein. Einmal pro Monat, und das dass ganze Jahr hindurch, lädt das Weingut Späth zum "Offenen Keller" ein!

Infotafeln am Fuße dieses Juwels erzählen über die Geschichte des Weinbau's in Großkrut, und Anhand der "alten Presse" kann man noch erahnen, wie mühsam es damals gewesen sein muss, Wein zu keltern!

Aber nicht nur im Sommer "lebt" der Kellerberg! Im Winter, wenn Schnee liegt, ist er das beliebteste Rodelziel unserer Gemeinde, und sofern es die Schneelage erlaubt, baut die Jugend Großkrut eine Bar aus Schnee und lädt zum Apres Ski am Kellerberg, mit Nachtrodeln auf beleuchteter Piste, ein!

Wir würden uns freuen, Sie einmal bei uns am Kellerberg begrüßen zu dürfen!

 

Die Kirche ist ein gotischer Bau mit einem Südturm aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts und einem eingezogenen, gerade geschlossenen Chor und ist der heiligen Elisabeth geweiht. Sie ist eine Filiale von Großkrut; das Presbyterium dürfte dem 15. Jahrhundert angehören, das Schiff wurde erst um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert angebaut.

Die Gerichtssäule in Großkrut ist die einzig erhaltene Hinrichtungsstätte im Weinviertel! Mystisch erhebt sich das Mittelalterliche Relikt auf einem kleinen Hügel außerhalb Großkruts. Auf dem ca. 50 cm hohen Sockel thront die 7 Meter hohe Säule mit einem Ziegelflachdach und einem Loch in der Mitte aus dem der Galgen herrausragte! Die letzte Verurteilung durch das Böhmischkruter Hochgericht, und die Auführung der Hinrichtung "am Galgen, außerhalb des Dorfs" erfolgte am 8. November 1743. Mehr über die verschiedenen Hinrichtungsarten erfahren Sie vor Ort!

Sie erreichen die Gerichtssäule zu Fuß von der Wartbergwarte aus in ca. 25 Minuten, oder mit dem Auto an der B47 Richtung Katzelsdorf.

Blättern Sie weiter und erfahren Sie, was sich bei der letzten Hinrichtung zugetragen hat...

Auszug aus der Ortschronik verfasst von Erich Winter:

Am 25. Juni 1743 ermordete Michael Pokorny, Wagnermeister aus Hianowitz, in Mähren gelegen, den hiesigen Wagnermeister Georg Preier, geboren am 10. Dezember 1697, und dessen Dienstmagd Katharina Ernst, um sich des vorhandenen Bargeldes (12 Gulden) zu bemächtigen.

Preier ließ den "Zunftfreund" Pokorny und dessen Sohn aus alter Bekanntschaft in seinem Haus übernachten. Pokorny wurde nach Bekanntwerden der Tat verfolgt und noch am selben Tag zu Hianowitz festgenommen und nach Böhmisch Krut abgeführt, wo er am 8. November zum Tode durch das Rad verurteilt wurde.

Die Hinrichtung erfolge am selben Tag auf der Richtstätte des "Hohen Gerichtes ze Böhmischkrutt, am Galgen außerhalb des Dorfs, ze Khatzlesdorf gelegen".

Während des Weges zum Richtplatze wurde ihm bei dem Hause der Gemordeten mit glühenden Zangen in die Brust gezwickt. Der Sohn des Gerichteten, welcher der Hinrichtung beiwohnen musste, wurde auf mehrere Jahre zu Zwangsarbeit auf (die Reichsfestung) Raab verurteilt.

Auf dem Vorplatz der Kirche wurde 1740 eine Johann Nepomuk Statue errichtet.

 

 

Die Pfarrkirche dürfte vermutlich Ende des 11. Jahrhunderts oder im 12. Jahrhundert in romanischen Stil erbaut worden sein. Im Laufe der Zeit wurden diverse Um- und Zubauten durchgeführt, die gotische Bauelemente aufweisen. Der frühbarocke Wehrturm wurde im 15. Jahrhundert errichtet.

Der romanische Kern der Pfarrkirche stammt aus dem 12. Jahrhundert. Ein gotischer Bauteil kam im ersten Viertel des 14.Jahrhunderts hinzu. Im 15. Jahrhundert gab es spätgotische Zu- und Umbauten. Ein sehenswertes Ölbergrelief eines unbekannten Künstlers um 1500 findet man an der Ostseite des Chores. Auffallend ist auch der massive quadratische Wehrturm mit ca. 2 m dicken Mauern und rechteckigen Schlitzfenstern.

Gottesdienstzeiten: Sonn- und Feiertage 9 Uhr, Vorabendgottesdienst 19 Uhr (Winterzeit 18 Uhr).

Demnächst in Krut...

Erdstallführungen
  Saturday, 17. Nov 2018
    15:00 - 17:00

Safer Six - A-capella Gruppe
  Saturday, 17. Nov 2018
    20:00 - 23:00

Erdstallführungen
  Sunday, 18. Nov 2018
    15:00 - 17:00

Biomüll
  Wednesday, 21. Nov 2018
    6:00 - 12:00

Biomüll
  Thursday, 22. Nov 2018
    6:00 - 12:00